Eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführt von der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF)
Mit der Studie konnten erstmals repräsentativ auf nationaler Ebene Frauen mit Behinde-rungen in Deutschland zu ihrer Lebenssituation, ihren Belastungen, zu Diskriminierungen und Gewalterfahrungen in Kindheit und Erwachsenenleben befragt werden. Die Befragung umfasste insgesamt 1.561 Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren mit und ohne Behinder-tenausweis, die in Haushalten und in Einrichtungen leben und starke, dauerhafte Beeint-rächtigungen und Behinderungen haben.
Über einen repräsentativen Haushaltszugang wurden 800 Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen befragt. Die Auswahl erfolgte mit Hilfe einer aufwändigen Vorbefragung (random route) in 28.000 zufällig ausgewählten Haushalten an 20 zufällig ausgewählten Standorten (Landkreisen und Städten) bundesweit.
Im Rahmen der repräsentativen Einrichtungsbefragung wurden insgesamt 420 Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen an den 20 bundesweiten Standorten, ebenfalls nach einem systematisierten Zufallsverfahren ausgewählt, erreicht.
Im Febraur 2012 startet wieder die beliebte Filmreihe “IRRE GUTE FILME III”, eine Kooperation von Brücke Schleswig-Holstein, Kieler Fenster und Kommunalem Kino Kiel in der Pumpe, Haßstraße 22, 24103 Kiel.
Von Februar bis Mai können Sie vier ausgesuchte Filme sehen:
23.02.2012 Vincent will meer
29.03.2012 Mit Leid
19.04.2012 Bessere Zeiten
10.05.2012 Die Kunst des negativen Denkens
Weitere Informationen bekommen Sie auf der Internetseite
www.diepumpe.de
oder via E-Mail unter
koki [dot] kiel [at] diepumpe [dot] de
Kiel soll eine Stadt ohne (bauliche oder andere) Barrieren werden, in der Menschen mit Behinderung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Auf dem Weg dorthin sind noch viele Hindernisse aus dem Weg zu schaffen. Wo Barrieren stören und wo sie schon abgebaut worden sind, ist jetzt Thema eines Fotowettbewerbs. Die städtische Leitstelle für Menschen mit Behinderung lobt Geldpreise im Gesamtwert von 3.500 Euro aus für entsprechende Fotos zum Thema “Kiel mit und ohne Barrieren”. Einsendeschluss ist Ende Februar 2012.
Aufgabe der Teilnehmer des Wettbewerbs ist es, entweder bestehende Barrieren in Kiel im Foto festzuhalten oder kreative Lösungen zur Beseitigung von Barrieren darzustellen. Selbstverständlich sind nicht nur Barrieren baulicher Art gemeint, sondern besonders auch die “Barrieren in den Köpfen”. Als erster Preis sind 1.000 Euro zu gewinnen, für den zweiten Preis gibt es 500 Euro, für den 10. Platz 100 Euro. Auf Projektgruppen warten Sonderpreise.
Papierfotos (20 x 30 cm) mit Negativ oder Datenträger (maximal 2,5 MB Dateigröße) sowie Anmeldeformular müssen bis zum 29. Februar 2012 eingegangen sein bei: Landeshauptstadt Kiel, Amt für Familie und Soziales, Leitstelle für Menschen mit Behinderung, Stephan-Heinzel-Straße 2, 24116 Kiel. Einzelpersonen dürfen nur ein Bild einsenden, Gruppen bis zu fünf Fotos.
Weitere Informationen zum Fotowettbewerb gibt es bei der Leitstelle für Menschen mit Behinderung unter Telefon 04 31/9 01¬32 77, 04 31/9 01-36 78 oder 04 31/9 01-33 45, E-Mail: van_Kann@kiel.de. Außerdem liegt ein Faltblatt aus, das auch ein Anmeldeformular beinhaltet.