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Herzlich Willkommen
bei der Lebenshilfe in Schleswig-Holstein

 

Hier finden Sie aktuelle Meldungen:

 


Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Politik verstehen. erleben. begegnen.“ laden die Lebenshilfe Schleswig-Holstein, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, die Hermann-Ehlers-Akademie und die Landeszentrale für politische Bildung zu einem
 

Tag der Begegnung im Landeshaus
am 28. Oktober 2011, 16.00 – 20.00 Uhr
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

An diesem Tag möchten wir aus den ersten beiden Teilen unserer Veranstaltungsreihe, dem Parlaments-Planspiel in Leichter Sprache „Vorsicht Politik?!“ und dem Praktikumstag „Ein Tag in der Politik“, berichten. Sie erhalten Eindrücke, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebt haben. Als Teilnehmer dieser Veranstaltungsteile haben Sie die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen direkt zu schildern.
 

In drei Arbeitsgruppen möchten wir uns mit Ihnen darüber austauschen, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am politischen Leben in Schleswig-Holstein verbessert werden kann.

In einer vierten Arbeitsgruppe bitten wir Menschen mit Behinderung, aus ihrem Alltag zu berichten. Politikerinnen und Politiker können so einen Einblick in den Alltag von Menschen mit Behinderung erhalten.
 

In den Pausen und am Ende der Veranstaltung sind weitere Begegnungen bei Kaffee, Kuchen und einem Buffet am Abend möglich. Ziel unserer Veranstaltung ist es, sich gegenseitig kennen und besser verstehen zu lernen und bestehende Kontakte zu vertiefen. Daher freuen wir uns, wenn zahlreiche Menschen mit Behinderung und deren Vertreterinnen und Vertreter sowie Politikerinnen und Politiker aus dem Land und den Kommunen teilnehmen.
 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per Post, Fax oder E-Mail bis zum 21.10.2011. Das Programm und einen Anmeldebogen finden Sie


(eingestellt am 14.10.2011, ul)

 
 
 
Pflege (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)

Pflegekurs für Ehrenamtliche nach § 45 SGB XI

hier: Einladung mit Anmeldungsformular

 

Wie vor der Sommerpause angekündigt, laden wir alle Interessierten herzlich zu dem Pflegekurs für Ehrenamtliche nach § 45 SBG XI im Herbst 2011 ein. Es handelt sich um einen Qualifizierungskurs, der sich aus drei Modulen (Pädagogik, Pflege und Recht) zusammensetzt.

 

Der Pflegekurs findet statt in der

Geschäftsstelle des Lebenshilfe Landesverbandes, Kastanienstr. 27, 24114 Kiel.

 

Termine der Kurseinheiten:

 

Pflege:

Freitag, d. 18.11.2011 von 9.00 Uhr bis ca.17.00 Uhr

Referentin: Katja Müller-Ziegenbein

Pädagogik:

Samstag, d. 19.11.2011 von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Referentin: Petra Frei

Recht:

Freitag, d. 25.11.2011 von 14.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Referentin: Christiane Hasenberg

 

Der Kurs umfasst 20 Stunden. Die Kursgebühr beträgt pro Person 110, 00 €.

Die Teilnahme wird bescheinigt.

Hinweis: Teilnehmerinnen und Teilnehmer können einen Antrag auf Kostenübernahme (doc - 32 KB) bei ihrer Krankenkassen einreichen.

 

Der Landesverband verschickt nach Beendigung des Pflegekurses eine Rechnung über die Kursgebühren an die Einrichtungen und Dienste, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet haben.

 

Bitte füllen Sie das beiliegende Anmeldeformular (xls - 27 KB) aus und senden Sie es bis zum 14. Oktober 2011 per Mail info [at] lebenshilfe-sh [dot] de oder per Fax: 0431-66118-40 an die Geschäftsstelle.


(eingestellt am 06.09.2011, ul)
 
 
 
Achtung! (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)

12. landesweiter Frauentag
der Lebenshilfe Schleswig-Holstein
am 01. Oktober 2011 in Flensburg -
Jetzt anmelden!

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier!

(eingestellt am 13.09.2011, ul)
 
 
 
Barrierefreie Schule (© Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V.)

Präsentation des Projekts "Barrierefreie Schule"
Übergabe der Unterrichtsmaterialien

Veranstalter:
Lebenshilfe Landesverband Schleswig-Holstein

Termin:
Donnerstag, 29. September 2011

Zeit:
10.00 - 11.30 Uhr

Ort:
Sparkassenakademie Schleswig-Holstein
Faluner Weg 2
24109 Kiel

Inhalt:

Die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 ratifiziert hat, fordert den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems. Damit ist gemeint, dass allen Kindern der Zugang zur allgemein bildenden Schule ermöglicht werden soll.

Im Rahmen des Projekts „Barrierefreie Schule“ wurden von Fachleuten der Landesförderzentren Hören, Sehen, körperliche und motorische Entwicklung in Kooperation mit dem Lebenshilfe Landesverband und der finanziellen Unterstützung des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein Unterrichtsmaterialien mit Kopiervorlagen erarbeitet. Mit diesen Materialien können Schülerinnen und Schüler der 1. bis 5. Klassen befähigt werden, in ihrer Schule Barrieren zu erkennen, die behinderten Mitschülerinnen und Mitschülern den Unterrichtsalltag erschweren. Gemeinsam kann an Lösungen gearbeitet werden, um Schulen verstärkt „barrierefrei“ zu gestalten.

Die Übergabe der Unterrichtsmaterialien an den Kultusminister des Landes Schleswig-Holstein, Herrn Dr. Ekkehard Klug, findet im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt, zu der wir Sie sehr herzlich einladen.

Eine 3. Klasse der Schule am Göteborgring aus Kiel-Mettenhof wird die Materialien präsentieren und ausprobieren.

Programmablauf:

Begrüßung:
Reinhardt Hassenstein, Pressesprecher des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

Grußworte:
Susanne Stojan-Rayer, Vorsitzende des Lebenshilfe Landesverbandes Schleswig-Holstein


Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung

Dr. Ekkehard Klug, Minister für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein

Vorstellung und Übergabe der Materialien:
Gudula Viertel, Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holsteins (IQSH)                                                   

Anschließend:

Schülerinnen und Schüler führen die Materialien unter Anleitung von Vertretern von Förderzentren in Schleswig-Holstein vor.

Auch die Veranstaltungsgäste sind herzlich eingeladen, die Materialien zur Veranschaulichung auszuprobieren.

Bitte senden Sie das Anmeldeformular (doc - 33 KB) bis zum 23.09.2011 per Fax: 0431-66118-40 an den Lebenshilfe Landesverband. Wir nehmen auch Ihre telefonische Anmeldung unter 0431-66118-0 entgegen oder per Mail unter info [at] lebenshilfe-sh [dot] de.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

(eingestellt am 08.09.2011, ul)

 
 
 

Selbstbestimmung auch für Menschen mit geistiger Behinderung!

Pressemitteilung zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
 
Auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben sind für Menschen mit geistiger Behinderung längst nicht alle Hürden beseitigt. Diskriminierende Reaktionen bestimmen den Alltag. Statt sich gemeinsam über Erfahrungen und Bedürfnisse auszutauschen, glaubt man zu wissen, was diese Menschen brauchen.

Das Leben von Menschen mit geistiger Behinderung ist vielfach fremdbestimmt und von Ausgrenzung geprägt. Noch immer teilen sich viele ein Zuhause mit Menschen, die sie nicht selbst ausgewählt haben. Individuelle Sport-, Hobby - und Unterhaltungsambitionen scheitern oft an mangelnden Angeboten, Fahrgelegenheiten und Unterstützung.

Selten haben Menschen mit geistiger Behinderung ausreichend Möglichkeiten, ihr Leben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Trotz der Fortschritte stoßen sie immer noch auf Barrieren. Dabei sind weniger die baulichen Barrieren gemeint! Schwerwiegender sind die Barrieren in den Köpfen der Menschen ohne Behinderung. Deren Vorstellungskraft reicht häufig nicht aus, um die Potentiale von Menschen mit geistiger Behinderung in unterschiedlichen Lebenswelten zur Wirkung kommen zu lassen.

Inklusion beginnt im Kopf. Umfassende Teilhabe aller Menschen in allen Lebensbereichen ist das Ziel der UN-Konvention, die auch in Deutschland zunehmend Beachtung findet. Dort heißt es, Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Am 5. Mai protestieren Menschen mit Behinderung auch für die konsequente Umsetzung der UN-Konvention.

Die Lebenshilfe Schleswig-Holstein begleitet seit mehr als 40 Jahren Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Bestreben, als selbstbestimmte und gleichberechtigte Bürger wahrgenommen zu werden.

Mit dem Projekt „InklusionsSelbstbestimmung auch für Menschen mit geistiger Behinderung!büro Schleswig-Holstein“ setzt die Lebenshilfe wichtige Impulse, um die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zur selbstverständlich werden zu lassen.

Weitere Informationen unter www.alle-inklusive.de.

(eingestellt am 05.05.2011)
 
 

Gedruckte Version der Broschüre "Was ist Politik?" - Eine Erklärung in Leichter Sprache wieder erhältlich

 

Titelbild Politik-BroschüreIn der Politik werden wichtige Entscheidungen getroffen. Für alle Menschen.
 

Politik geht also alle Menschen an. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen in der Politik mitreden und sich einmischen. Und ihre Interessen dort selbst vertreten.
 

Die Lebenshilfe möchte besonders Menschen mit Behinderung dabei unterstützen, sich auch in der Politik selbst zu vertreten.
 

In der Broschüre “Was ist Politik?” finden Sie deshalb viele Informationen über Politik. Und wie man dort mitreden und mitmachen kann.
 

Die 1. Auflage der 56-seitigen Broschüre vom Juni 2009 war schnell vergriffen. Viele Menschen haben die Broschüre bei uns bestellt, zum Beispiel Menschen mit Behinderung, Eltern, Mitarbeiter aus Einrichtungen und Schulen. Und immer noch fragen viele Menschen nach der Broschüre. Es gibt sie aber nach wie vor auch als Download (pdf - 3.6 MB).
 

Nun haben wir die 2. Auflage von "Was ist Politik?" - Eine Erklärung in Leichter Sprache drucken können.
 

Die Broschüren sind weiterhin kostenlos erhältlich. Umfangreichere Bestellungen werden jedoch in einem "unfreien" Paket verschickt, das bedeutet, dass der Empfänger für die Versandkosten des Paketes aufkommt.
 

Bestellen können Sie die Broschüren hier.

 
 

Das NUEVA-MODELL -
Menschen mit Behinderung als Qualitätsbeauftragte

Neue Wege der Qualitätssicherung im Bereich des unterstützten Wohnens für Menschen mit Behinderungen
 
NUEVA-Veranstaltung am 01.02.2011 im Landeshaus Kiel (links: Dr. Karen Strehlow (Geschäftsführerin Lebenshilfe SH), Mitte: Waltraud Agyby (NUEVA-Evaluatorin, Graz), rechts: Martin Konrad (Bereichsleitung NUEVA, Graz)
NUEVA-Veranstaltung am 01.02.2011 im Landeshaus Kiel
(links: Dr. Karen Strehlow (Geschäftsführerin Lebenshilfe SH), Mitte: Waltraud Agyby (NUEVA-Evaluatorin, Graz), rechts: Martin Konrad (Bereichsleitung NUEVA, Graz)
 
Im Mittelpunkt des NUEVA-Modells stehen Expertinnen und Experten in eigener Sache: Menschen mit Behinderung werden für die Qualitätssicherung in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe ausgebildet und eingesetzt.

Die Abkürzung NUEVA steht für "Nutzer evaluieren":
Diejenigen, die über persönliche Erfahrungen in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung verfügen, sind zuständig für Befragungen der Bewohnerinnen und Bewohner in Behinderteneinrichtungen.

Evaluation bedeutet Überprüfung, Qualitätssicherung.

NUEVA schlägt somit einen neuen Weg in der Qualitätssicherung ein.
Es entsteht eine Qualitätsbefragung, die sich unmittelbar an den Bedürfnissen von Bewohnerinnen und Bewohnern ("NutzerInnen") in Behinderteneinrichtungen orientiert. Der Fragenkatalog entsteht unter dem Blickwinkel von "NutzerInnen" und wird unter ihrer Mitarbeit ständig weiterentwickelt.

Der Grundsatz "nichts über uns ohne uns" im Sinne von Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung und ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird im NUEVA-Modell Realität.

Außerdem hält das NUEVA-Modell für Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze als Qualitätsbeauftragte oder "Evaluatoren" bereit.

Sie werden bei trägerunabhängigen Firmen angestellt.

Evaluatoren und Evaluatorinnen sind die Menschen, die überprüfen und auswerten.

Auf einer ersten Informationsveranstaltung am 01. Februar 2011 wurde das NUEVA-Modell von den Entwicklern und von Nueva-Evaluatorinnen von der österreichischen Firma "atempo" ausführlich vorgestellt.
Praktische Erfahrungen aus Österreich und Deutschland, auch von Seiten der Einrichtungen und Träger, wurden thematisiert.

Die Veranstaltung gab den über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Möglichkeiten, sich über das NUEVA-Modell zu informieren und über seinen Einsatz in Schleswig-Holstein zu diskutieren.

Nähere Informationen zum NUEVA-Modell bekommen Sie hier.
 
 
 

Was bedeutet Inklusion für die tatsächlichen Angebote für behinderte Menschen in Schleswig-Holstein?

Foto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Elternkonferenz 2009

Diese Fragestellung zog sich wie ein roter Faden durch die Zukunftskonferenz des Landeverbandes der Lebenshilfe am Wochenende (30.10. - 01.11.2009) in Schleswig. Die teilnehmenden Eltern von behinderten Kindern haben sich mit der Entwicklung der Lebensbereiche im vorschulischen Bereich, in der Schule, im Wohnen und Arbeiten Auch Methoden wie die Persönliche Zukunftsplanung, das Persönliche Budget und praktische Unterstützungsmöglichkeiten und Begleitung vor Ort wurden aufgezeigt.

 

Drei hauptsächliche Ergebnisse lassen sich festhalten:

 

1.     Inklusion kann nur gelingen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen und strukturellen Veränderungen vorgenommen werden. Inklusion ist kein Kostensparmodell.

2.     In Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung sind viele gesellschaftliche Veränderungsprozesse anzuschieben. Politik und Verbände sind aufgefordert, hier zusammen mit den Einrichtungsträgern Öffentlichkeitsarbeit zu machen.

3.     Familien mit behinderten Kindern brauchen ein ganz umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Häufig wissen sie gar nicht, wie sie die  ihnen zustehenden Leistungen tatsächlich auch erhalten können.

 

Die Eltern sind bereit, aktiv den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft mitzugehen.

Der Landesverband wird die Tagung auswerten und zusammen mit seinen Mitgliedern in Schleswig-Holstein den Leitgedanken der Inklusion intensiv weiterverfolgen.

 
 
© 2009 Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Schleswig-Holstein e.V. - Kastanienstraße 27, 24114 Kiel E-Mail: info [at] lebenshilfe-sh [dot] de